
Wie findet man die richtige Heizleistung für das Badezimmer?
Wenn man einen Infrarotheizer für das Badezimmer auswählt, ist es verlockend, einfach den leistungsstärksten Heizer zu nehmen. Doch mehr Leistung bedeutet nicht immer etwas Gutes. Wenn man einen äußerst leistungsstarken Heizer in einem kleinen Raum verwendet, entstehen oft ungleichmäßige Hitzeverteilungen – oder schlimmer noch: Der Schalter springt ab, sobald man aus der Dusche kommt. Andererseits führt eine zu schwache Heizleistung dazu, dass man dort friert und darauf wartet, bis der Raum endlich warm wird. Es geht also um ein Gleichgewicht.
Die richtige Leistung für Ihren Raum wählen
Falls Sie über ein kleines Badezimmer verfügen – also so ein winziges Gästebad – reichen in der Regel Leistungen von 250 W bis 400 W aus. Kurzwellenlampen eignen sich hier hervorragend, denn sie wärmen sofort auf. Man muss nicht warten, bis die Luft warm wird – man spürt die Wärme bereits im Moment, in dem man den Schalter betätigt.
Für ein mittelgroßes Badezimmer sollten Sie eher auf 600 W oder 800 W zurückgreifen. Mein Tipp: Anstatt eines einzigen, extrem leistungsstarken Heizers, sollten Sie lieber zwei kleinere Heizer verwenden. So wird die Wärme besser im Raum verteilt – man hat nicht das Gefühl, direkt neben einem Feuer zu stehen.
Falls Sie ein großes Badezimmer haben, benötigen Sie mindestens 1000 W, um wirklich eine Verbesserung zu spüren.
Warum das Spiegelmaterial wichtig ist
Die glänzende Spiegeloberfläche dient nicht nur dem ästhetischen Effekt. Tatsächlich handelt es sich dabei um einen parabolischen Reflektor. Stellen Sie sich das wie den Strahl einer Taschenlampe vor – die Wärme wird direkt auf Sie gerichtet, anstatt in die Decke abzuschwingen. Ohne einen guten Reflektor verschwendet man eigentlich Geld, indem man seinen Raum heizt, während etwa 30% der Wärme im Gebäude selbst verloren gehen. Das ist keine gute Art, Geld auszugeben.
Ein paar Dinge, auf die man achten sollte
Höhere Leistungen sorgen zwar für schnellere Wärmeentwicklung, doch sie belasten das elektrische System stark. Wenn man versucht, einen 1000-Watt-Heizer in einen Anschluss mit einer Leistung von 400 W einzustecken, riskiert man Probleme. Die Kontakte könnten sogar beschädigt werden. Überprüfen Sie unbedingt die Steigleitungsgröße, bevor Sie eine größere Leistung auswählen.
Und noch ein Tipp: Achten Sie auf die Montagehöhe. Kurzwellenlampen sind zwar leistungsstark, doch sie streuen die Wärme nicht besonders weit. Wenn man die Lampe zu hoch montiert, geht die Wärme bereits vor dem Erreichen des Bodens verloren. Halten Sie sich an die Angaben des Herstellers, damit Sie kein Elektricität verschwenden.